Warum E-Mail-Verschlüsselung Pro Jahr werden 25 Milliarden E-Mails verschickt, viele davon Geschäftsmails mit vertraulichen Business-, Mitarbeiter- oder Kundeninformationen. Viele Firmen schützen ihre sensitiven Daten mit einer Firewall gegen unbefugten Zugriff, aber wieviel vertrauliche Informationen die Firma per E-Mail verlassen ist Ihnen nicht bewusst: Offerten, Finanzberichte, Geschäftsgeheimnisse, persönliche Mitarbeiterdaten, ja sogar geheime Passwörter werden per elektronischer Post hin- und hergeschickt. Dabei muss beachtet werden, dass eine E-Mail so sicher ist wie eine Postkarte auf dem normalen Postweg. Sie kann auf Ihrem Weg, der oft um die halbe Welt reicht, von jedermann problemlos gelesen, kopiert oder verändert werden, ohne dass Empfänger und Sender etwas bemerken. Auch sind die E-Mail-Passwörter leicht zu knacken, so dass die Nachrichten ganz bequem vom Mailserver abgeholt werden können, wiederum ohne, dass irgendjemand etwas bemerkt. Eine konsequente Verschlüsselung des E-Mail-Verkehrs ist für alle Firmen und Einzelpersonen zwingend, die über das Internet regelmässig - oder auch nur sporadisch - vertrauliche Daten versenden und empfangen. Dazu zählen unter anderem: Banken, Versicherungen, Gesundheitswesen, Bildungswesen, Industrie, Forschung und Entwicklung, Verwaltung usw.
Schneckenpost oder eMail ? In der Praxis zeigen sich beim Versand von sensiblen Informationen wie z.B.
- Personal- oder Kundendaten
- Forschungsergebnissen und
- anderen firmeninternen Unterlagen,
bislang zwei Möglichkeiten: Entweder wählt man den teuren und langsamen Weg der Briefkommunikation. Oder man verschickt die Unterlagen, in der Hoffung, dass die elektronische Post nicht gescannt, gefiltert und gelesen wird, per eMail.
E-Mail-Sicherheit: keine Kür, sondern Pflicht für die IT Nicht erst seit der offiziellen Bestätigung, dass es mit Echelon ein weltweites Abhörsystem für Telefon-, Fax- und eMail-Kommunikation gibt, ist es naiv zu glauben, dass elektronisch übertragene Daten vertraulich bleiben. Es gibt eine Vielzahl von Institutionen oder Personen für die der Zugriff auf fremde eMail interessant und technisch möglich ist. Daher sind Organisationen zum Datenschutz verpflichtet, und bei Verstössen gegen Gesetze sowie gegen Vorschriften zum Risikomanagement (Stichwörter: Basel II, KontraG) drohen erhebliche finanzielle Einbussen bzw. Geldstrafen. Eine Organisationsleitung, die daher weiter der "Kopf-in-den Sand-Taktik" folgt, handelt verantwortungslos und kann haftbar gemacht werden. |